Photovoltaik

Und so funktioniert's!

Das Modulfeld auf dem Dach wandelt die auftreffende Lichtenergie in elektrische Energie (Gleichstrom) um. Dabei dient die einzelne Solarzelle im Modul als Wandler der Strahlungsenergie durch Ausnutzung des photovoltaischen Effekts. Der erzeugte Gleichstrom wird nun vom Wechselrichter in Wechselstrom umformt und zu 100% über einen zweiten Stromzähler in das öffentliche Stromnetz gepumpt. Für jede eingespeiste Kilowattstunde erhalten Sie bares Geld. Ihren normalen Strom erhalten Sie weiterhin von Ihrem örtlichen Energieversorgungsunternehmen.

Schematischer Aufbau einer Photovoltaikanlage

Bauliche Voraussetzungen
Eine netzgekoppelte Photovoltaikanlage ist überall einsetzbar wo mindestens 20 m² schattenfreie Dachfläche (50m² Flachdach) zur Verfügung steht. Bei voller Sonneneinstrahlungskraft erzeugen 20 m² Anlagefläche etwa 2,5kWp (Kilowatt-peak) Leistung. Ein Niveau, das sich durch die Größe der Anlage individuell steigern lässt. Natürlich scheint die Sonne nicht immer gleich stark weshalb es tages- und saisonale Schwankungen gibt. Im Jahresdurchschnitt kann mit dieser Modulfläche eine Strommenge von ca. 2.000 Kilowattstunden pro Jahr (kWh/a) erzeugt werden. Dies entspricht über 50% des Strombedarfs eines 4-Personenhaushalts. Aber nicht nur Süddächer sind geeignet. Zwar liefern Module die nach Süden ausgerichtet sind den höchsten Ertrag, bei Abweichungen nach Südwesten oder Südosten reduziert sich die Energieausbeute nur um ca. acht Prozent.