Solarmodule

Kristalline Solarmodule

Solarmodule bilden den Kern der Anlage, aber nur auf den ersten Blick gleicht ein Solarmodul dem anderen. Tatsächlich jedoch gibt es zahlreiche Varianten, die für den Käufer entscheidend sind zumal zwischenzeitig viele Module auf dem Markt sind. Das Gros der in netzgekoppelten Anlagen eingesetzten Komponenten bilden allerdings die in hohen Stückzahlen gefertigten Standardmodule mit mono- oder polykristallinen Zellen und Leistungen zwischen 150 und 230 Watt.

Institute wie der TÜV Rheinland prüfen Konstruktion und Qualität in umfangreichen Labortests, als Standardkriterien haben sich die Zertifikate der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC) durchgesetzt: IEC 61215 (bzw. Ispra 503) für kristalline Module. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die so genannte Schutzklasse II (SKL II). Sie definiert die technischen Bedingungen zur Vermeidung gefährlicher Körperströme beim Berühren des Solargenerators.

Wichtige Merkmale:
> IEC 61215 Zertifikat
> Schutzklasse II
> geringe Leitungstoleranzen
> Produktgarantie
> Leistungsgarantie

Detaillierte Informationen über die Testverfahren bzw. über bereits zertifizierte Module erhalten Sie auf der Internetseite des TÜV-Rheinland.

Standard-Testbedingungen
Um die Leistung von Solarzellen und -modulen vergleichen zu können, sind bestimmte Bedingungen als internationaler Standard vorgegeben. Diese »Standard Test Conditions« (STC) legen eine Einstrahlung von 1.000 Watt pro Quadratmeter bei einer Temperatur der Zelle von 25 Grad Celsius und einer »Air Mass« von 1,5 fest. Dieser Faktor gibt an, um wie viel sich der Weg des Sonnenlichts durch die Erdatmosphäre im Vergleich zu senkrechtem Einfall am Äquator (AM 1) verlängert. AM 1,5 wird als Jahresmittelwert für Europa benutzt.